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Klassischen US-Metal der Sorte Omen, Savage Grace oder Metal Church bietet der Vierer aus…, Griechenland! Ja, die Jungs aus Athen haben ihre Hausaufgaben gemacht und stellen so manchen Vertreter des angeblichen Power Metals und der "New Wave Of Traditional Heavy Metal" in den Schatten.
Wie kann denn der Autor dieser Zeilen das vorliegende Album in seiner Jahresbestenliste 2025 führen, wenn die Veröffentlichung erst am 06. Februar 2026 ist? Nun, diese Unart hat sich leider in den letzten Jahren bei vielen Labels eingeschlichen. Erschienen ist «Dreamruler» nämlich schon Ende November, aber die Tonträger sind nun erst ab Februar erhältlich. Müsste wirklich nicht sein!
Die beiden Protagonisten Jeremy Berry (Gitarre und Drums) und Jim Evans (Vocals) haben sich bisher eher in härteren Gefilden herumgetrieben, namentlich bei Bands wie Grave Ritual oder Abysmal Lord. Mit AGARTHA leben sie ihre Liebe zur NWOBHM aus, wobei mir nicht ganz klar ist, wie intensiv man daran arbeitet. Schliesslich wurde die Band bereits vor sechs Jahren gegründet, und jetzt erscheint eine EP mit gerade mal vier Songs, plus Intro. Entweder gestaltet sich das Songwriting schwierig oder es ist halt ein reines Freizeit-Engagement.
Die letzten beiden Alben von FEANOR fand ich richtig stark, was natürlich auch daran lag, dass mit Sven D'Anna von Wizard ein Sänger am Werk war, denn ich seit langem sehr schätze. Leider ist eben dieser D'Anna nur noch als Gast-Sänger an Bord, denn mit Micke Stark (Stormburner, Ex-Steel Attack) ist neu ein Schwede am Mikro, der eigentlich in Argentinien gegründeten Band.
Tja, die Japaner sind schon ein eigenes Völklein. Abgesehen davon, dass sie in meinen Augen eine der legendärsten Konzert-Hallen gebaut haben, nämlich die "Budokan Hall" in Tokyo ("einmal im Budokan spielen und dann sterben"), brachte das Land der aufgehenden Sonne auch immer wieder geniale Metal-Bands ans Tageslicht.
"Dolmen Gate ist ein Name, den man sich merken sollte!" lautete mein letzter Satz der Review vom letztjährig erschienenen Debüt «Gateways To Eternity» von DOLMEN GATE. Allzu lange haben die Portugiesen also nicht gebraucht, um den Zweitling hinterherzuschieben. Erneut mit einem saustarken Artwork versehen, werden Epic Metal Fans wieder voll auf ihre Kosten kommen. Der Satz hat also seine Berechtigung.
Keine Ahnung, was Sängerin Miss Villar raucht oder konsumiert. Es scheint ihr aber eine neue Welt zu bescheren, in der sie sich aus einer Mischung zwischen Angstzuständen, Hoffnung und zurückhaltender Wut wiederfindet. So berauschend ist es nicht, was die Lady da unter dem Banner SERPENT RIDER von sich gibt und schmälert meinen Musik-Konsum merklich.
Das Label attestiert den Amerikanern einen klassischen Metal-Sound und Einflüsse von Dio, Savatage, Fates Warning und Queensrÿche. Damit liegen No Remorse Records eigentlich ziemlich richtig, und kein Wunder haben sie einen Deal mit DIAMONDS HADDER abgeschlossen, respektive bringen das Debüt-Album, welches eigentlich bereits Ende 2024 erschienen ist, nun auch in Europa unter die Leute.
War früher das Credo, dass man mit einem knackigen Bandnamen ins Rennen gehen soll, dann haben heute die Griechen ganz schlechte Karten in den Händen. Auch sonst werden Black Sword Thunder Attack nur die treusten der Treuen hinter dem Ofen hervorholen.
Die Griechen schlagen wieder zu. SILENT WINTER sind eine Truppe, die mit dem dritten Album auf sich aufmerksam machen, und wie! Mike Livas besitzt ein unglaubliches Organ, das an eine Mischung aus Todd Michael Hall (Riot V) und David Wayne (Metal Church) erinnert, respektive allein deshalb schon mehr als die halbe Miete ist. Was für ein grandioser Shouter!